Geschichte

amontis ruht auf einem langjährigen, soliden Fundament. Die Wurzeln reichen weit zurück und stehen direkt im Zusammenhang mit dem beruflichen Werdegang des Gründers, Dr. Roland Dumont du Voitel. Seine Entscheidung, den Weg des Unternehmensberaters zu beschreiten, führten ihn sehr bald zu Peat Marwick Management Consultants,einem Unternehmensteil einer der größten amerikanischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften - der späteren KPMG. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts konnten nur sie sicherstellen, dass die professionelle Ausbildung von der Kompetenz und Innovation der international eindeutig dominierenden US-Unternehmensberatungen profitierte. 

Nach einigen Jahren verantwortete er als Partner und Geschäftsführer der Gesellschaft den Geschäftsbereich Strategie und Organisation. Später wechselte er als Managing Vice President zu Cresap Telesis, der Strategiegesellschaft von Towers Perrin, der größten internationalen Gesellschaft für Personal- und Vergütungsberatung, und verantwortete die deutschsprachigen Märkte. Cresap Telesis war weltweit zusammengesetzt aus Experten, die aus den renommiertesten Beratungsgesellschaften angeworben wurden. Sie war ein wahrer Schmelztiegel strategischer Kompetenzen von hohem Renommee.  Dieser berufliche Werdegang hat wesentlich die Grundlagen geprägt: für Internationalität, für globale Projekte, für fachlich hohe Qualitätsstandards und für Kompetenz.

Ende der 80er Jahre wuchs unter dem Einfluss der Philosophien von Tom Peters, einem ehemaligen Partner von McKinsey, die Überzeugung, dass die Zukunft einer effektiven umsetzungsorientierten Beratung besser durch ein Netzwerk von unternehmerisch erfahrenen Experten erfolgen kann. Große Beratungsgesellschaften verfügen eindeutig über Stärken. Sie haben viele Ressourcen, um neue Ansätze methodisch zu entwickeln oder auszuarbeiten. Sie besitzen große Kompetenz und Erfahrung im Partnerkreis. Allerdings bleibt vieles davon in einer tendenziell bürokratischen Partnerstruktur hängen. Die Kunden werden in den Projekten mit weniger erfahrenen Beratern konfrontiert, die ihre Karriere oft in der eigenen Organisation als in der Kundenarbeit sehen. Über das Netzwerk können die Kompetenzen dem Kunden passgenau und mit weniger Eigeninteressen zur Verfügung gestellt werden. Der Kunde hat direkt mit den Experten zu tun. Die Struktur des Projektmanagements ermöglicht die aktive Einbindung vieler der Kundenmitarbeiter. So entsteht ein Wissenstransfer auf hohem Niveau. Der Berater hinterlässt nach seinem Weggang keine Lücke. Vor allem bei der Umsetzung von Beratungskonzepten zeigt sich dieser Vorteil. Und Umsetzung ist letztlich das, was den Erfolg realisiert.

Diese Erfahrung und Einschätzung führte zur Entscheidung, ein internationales Netzwerk von Experten zu gründen. Die Gelegenheit ergab sich, als Towers Perrin sich Anfang der 90er Jahre entschloss, Cresap Telesis teils voll zu integrieren und teils aufzulösen, um sich auf das eigentliche Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Basis des neuen Netzwerks beruhte so auf einigen ehemaligen Partnern dieser Gesellschaft in Europa, Australien und den USA. Die Anfänge scheiterten zunächst, denn es stellte sich heraus, dass der Markt einem Netzwerk von Beratern noch nicht die Stabilität und Seriosität zuschrieb, um ihm größere Vorhaben zu übertragen. Deshalb wurde zunächst in klassischer Weise eine monolithische Unternehmensberatung aufgebaut. Erst im Laufe der zweiten Hälfte der 90er Jahre änderte sich die Einstellung, so dass Ende der 90er Jahre ein neuer Anlauf genommen werden konnte.

Das Konzept hat sich bewährt - nicht nur bei amontis, sondern grundsätzlich als Organisationsform, die viel Flexibilität, Expertise, präzise Fokussierung und Unternehmertum optimal verbindet. Unnötige Hierarchien werden vermieden. Die schlanke Organisation und die Vernetzung von selbststeuernden Kompetenzzentren auf der Basis eines gemeinsam getragenen hohen Anspruchs an Kundenorientierung, professionelle Qualität, partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit prägt unser Selbstverständnis. Es schafft Freude an der Arbeit, an Innovationen und an kontinuierlicher Verbesserung. Es hat uns in den vergangenen über 20 Jahren stabile und langfristige Kundenbeziehungen ermöglicht. Insofern haben wir früh gelernt, Netzwerke und Allianzen erfolgreich zu managen.

Das Netzwerk ist gewachsen. Neue Partner haben mit ihren Kompetenzen das Leistungsspektrum erweitert. Zu dem Geschäftsfeld Beratung haben sich neue Schwerpunkte gebildet: so im Coaching, im Interim Management, insbesondere für die Übernahme der Führungsverantwortung beim Turnaround von Projekten und Unternehmenssanierungen, und in der Schulung rund um die Themen des Projekt- und Change-Managements. Über die Jahre hat sich der Fokus auf Umsetzung, Unterstützung der Führungskräfte und Einbindung der Mitarbeiter unserer Kunden, auf Qualität und Unternehmergeist als richtig erwiesen. Er wird von allen geteilt. Professionelles Change Management, Ausschöpfung der Potentiale eines innovativen Projektmanagements, Beherrschung von Diversität und fachliches Expertentum sind mehr denn je die wesentlichen Faktoren erfolgreicher Führung und Organisation bei der Umsetzung von Strategien und Restrukturierungsvorhaben.

Zusätzliche Informationen

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