|
Optimiertes Intellektuelles Vermögen für das wissensintensive Geschäft – beste Voraussetzung für den Erfolg
Die Grundlage für unternehmerisches Handeln lässt sich drei Bereichen zuordnen: finanziellem Vermögen, materiellem Vermögen (Anlagen und Güter) und intellektuellem Vermögen. Das Intellektuelle Vermögen einer Organisation umfasst alle Fähigkeiten und immateriellen Werte, die ihr das effektive Handeln ermöglichen. Diese sind - im weitesten Sinn – existierendes Wissen in seinen unterschiedlichen Ausprägungen:
-
als individuelle Kompetenzen: Ausbildung, Erfahrung und persönliche Fähigkeiten der involvierten Personen,
-
als organisationale Fähigkeiten: verteiltes und/oder vernetztes Wissen, das über verschiedene Individuen in unterschiedlichen Organisationsformen und Informationssystemen verteilt ist und sich oft puzzle-artig zu komplexeren Fähigkeiten zusammensetzt, wie es z.B. für Produkte, Technologien oder Prozesse erforderlich ist, die kein Einzelner mehr vollständig überschauen kann,
-
als Information, d.h. kodifiziertes, meist dokumentiertes Wissen, z.B. Trendaussagen, Erfahrungsberichte, Leitfäden, Workflows, Best Practices oder Vorschriften, die mit dem Wissen Einzelner und/oder mit organisationalem Wissen von beispielsweise Teams oder Expertennetzwerken verbunden sind.
Zum Intellektuellen Vermögen zählen auch Ideen und Innovationsansätze (neues Wissen), Geistiges Eigentum, z.B. Patente und Marken (geschütztes Wissen) sowie Standards und Regulierungen (organisations-übergreifend kodifiziertes Wissen).
Das Intellektuelle Vermögen (IV) wird auch – meist unter dem Aspekt IV-Berichtslegung oder “Wissensbilanz“ - in Human-, Struktur- und Beziehungsvermögen eingeteilt:
-
Humanvermögen umfasst grob alle individuellen Kompetenzen,
-
Strukturvermögen beinhaltet die organisationalen Kompetenzen und Informationswerte, z.B. Produktmodelle und Prozesse, aber auch Begriffsstrukturen, Patente und Marken,
-
Beziehungsvermögen, z.B. Kundeneinschätzung und Firmen-Image, liegt in der Wissensvernetzung der Organisation mit ihren Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern oder sonstigen Stakeholdern und bedeutet Wissen über die Eigenschaften des Partners und über das Verhalten zueinander.
Das Intellektuelle Vermögen (IV) ist in wissensintensiven Geschäften und Aufgaben der erfolgskritische Faktor. Es sollte optimal auf die Geschäftsziele ausgerichtet und in ihrem Sinne weiter entwickelt werden – das ist das Aufgabenfeld "Management des Intellektuellen Vermögens (MIV)", im Englischen Intellectual Capital Management. MIV bietet IV-Analyse- und -Verbesserungsansätze, sowie Instrumente für Planung und IV-Organisation, - Infrastruktur und -Kultur. Die besondere Herausforderung liegt in den vielfältigen Elementen des IV und den erforderlichen Koordinations- und Integrationsleistungen zwischen den entsprechend vorhandenen Supportdisziplinen, die jeweils IV-Teilaspekte bearbeiten.
Typische Fragestellungen, die MIV beantwortet:
-
Wie lässt sich das sehr große Arbeitsfeld des MIV im Sinne der Geschäftsziele fokussieren, z.B. auf geschäftskritische oder strategische Wissensgebiete?
-
In welchem Qualitätszustand ist das IV in diesen Gebieten und welche Maßnahmen können für seine Optimierung ergriffen werden?
-
Wie funktionieren bewährte MIV-Lösungen und wie werden sie erfolgreich und nachhaltig implementiert?
-
Arbeiten die beteiligten Support-Disziplinen koordiniert im Sinne der Geschäftsziele? Gibt es dafür Prozesse und die geeignete Organisation?
Unser Leistungsangebot im Überblick
Unser Leistungsangebot im Detail
|